Einen phantastischen Rückblick auf über 70 Jahre Motorsport mit insgesamt 24 Sprintrennen und einem Langsteckenlauf bot der
33. Oldtimer GP auf dem Nürburgring. Bereits am Freitag gingen 100 Fahrzeuge beim Historic Marathon auf der Nordschleife an den Start, Samstag und Sonntag war die Grand-Prix-Stecke Austragungsort für die 12 verschiedenen Rennkategorien wie Grand Prix Masters mit historischen Formel 1 Fahrzeugen aus den Jahren 1966 - 1978, den Rennsportwagen bis 1940 à la Bugatti, Bentley, Alfa Romeo, BMW 328 etc. oder dem gigantischen ORWELL-SuperSports-Cup mit CanAm- und Interserie-Sportwagen.
Teilweise in strömendem Regen versuchten die Fahrer, nicht nur ihre hubraumgewaltigen Boliden auf der Strecke zu halten, sondern auch noch einen der vorderen Plätze zu belegen.
Einer der Höhepunkte war das Einstunden-Rennen der GT-Fahrzeuge bis 1965 mit Le Mans-Start-Vorführung am Samstagabend, bei dem auch unsere Clubmitglieder Jörg Bratke, Bernado Cescon, Rolf Lamberty, Oliver Louisoder, Jan Christoph Waldrich und Peter Wirichs eine gute Vorstellung abgaben. Letztendlich hatte jedoch Hans-Jürgen Malsbenden auf Chevrolet Corvette die Nase vorn.
Nicht nur auf sondern auch neben der Rennstrecke hat sich der CHRSN engagiert.
Wie in den Vorjahren haben wir in einem Zelt im historischen Fahrerlager einen Anlaufpunkt für unsere Clubmitglieder und Gäste geschaffen. Neu dabei zwischen den Rennwagen aus den 30er, 40er und 50er Jahren: ein PS-Kintopp mit Rennfilmen aus der glorreichen vergangenen Zeit. Der MG Car Club als Mitgliedsclub im CHRSN nutzte die Gelegenheit, hier im historischen Fahrerlager den 50. Geburtstag der Marke MGA zu feiern.
Der 33. Oldtimer Grand Prix bot mal wieder eine perfekte Möglichkeit Rennsport "zum Anfassen" zu erleben und einzutauchen in die gute, alte Zeit.
|